In nur drei Schritten zum erfolgreichen Social Selling!

In nur drei Schritten zum erfolgreichen Social Selling!

Die Pandemie hat die Welt noch immer fest im Griff. Messen und Events fallen aus. Ein erheblicher Teil der Weltbevölkerung befindet sich in irgendeiner Form der Isolation. Dies zieht einen beispiellosen Medienkonsum nach sich. Die Nachfrage nach Digitalisierung von Geschäftsprozessen, Verkäufen und der Kommunikation steigt. Social Media bekommt für Unternehmen einen ganz neuen Stellenwert. Wir haben drei Tipps für Ihre Social Selling Strategie vorbereitet.

Was ist Social Selling?
Social Selling ist eine digitale Maßnahme, um über langfristigen Beziehungsaufbau und -pflege Reputation und Weiterempfehlungen zu erhalten. Dafür werden gezielt Social Media Netzwerke eingesetzt, um Geschäftspartner und Kunden zu finden, sie zu verstehen und letztendlich zu kontaktieren. Social Seller sind gute Netzwerker und Ratgeber auf Ihrem Gebiet. Durch ihre Kommunikation auf Social Media geben sie, unabhängig von ihren Produkten oder Dienstleistungen, Mehrwert und Know-how weiter. Durch diese Art der Kommunikation etablieren sie sich als Experte und werden kontaktiert, sobald es einen konkreten Bedarf gibt.


Wie soll Social Selling umgesetzt werden?


1. Weg von störender Kundenansprache, hin zum gefunden werden

Seit Jahrzehnten unterbricht das Marketing Menschen ungefragt durch TV-Werbespots, Werbeanzeigen oder Telefonanrufe bei dem, was sie eigentlich tun möchten. Die Werbung wirft sich ihnen in den Weg und hält ihnen eine Werbebotschaft vor die Nase, um die sie nie gebeten haben. Modernes Marketing geht daher einen anderen Weg. Inbound Marketing baut auf flächendeckende Präsenz im Web, um über Suchmaschinen, die eigenen Website, Blogs und Social Media gefunden zu werden. Dabei geht es darum den Kunden mit wertvollem Content bei Ihrer Kaufentscheidung zu helfen, denn laut der „B2B Path to Purchase Study 2014" sind 57% des Einkaufprozesses bereits vor der ersten Kontaktaufnahme abgeschlossen. Tendenz steigend.

2. Vertrauen aufbauen und wiedererkannt werden

Was ist ihr persönliches Alleinstellungsmerkmal? Ist es ihr individueller Stil mit Kontakten umzugehen, eine herausragende Expertise oder sind Sie sogar Thought Leader? Finden Sie heraus was Sie ausmacht und positionieren Sie sich entsprechend vor Ihrer Zielgruppe. Sich als Personal Brand zu etablieren ist ein langfristiges Projekt. Sie sollten darauf achten glaubwürdig zu sein, indem sie konsistent auftreten und verlässliche Aussagen treffen. Zudem spielt Ihre Relevanz, also nützliche Inhalte zum richtigen Zeitpunkt, eine maßgebliche Rolle für den Erfolg.

3. Vom Verkäufer zum Netzwerker

Die Digitalisierung betrifft ebenfalls den Vertrieb. Analoges Kontakteknüpfen wird durch digitale Businessnetzwerke unterstützt. Für die meisten Vertriebler sind Xing und LinkedIn schon lange ein Begriff. Das Social Selling geht noch einen Schritt weiter, der Vertrieb wird darauf geschult effektiv nach relevanten Ansprechpartnern zu suchen und sich mit Ihnen in Verbindung zu setzen. Parallel teilen sie relevante Inhalte und kommentieren Branchennews, wodurch sie zu geschätzten Ratgebern in Ihrem Netzwerk werden. Das Networking ist dann Teil der Marketing-Strategie und sollte fest in den Prozessen verankert sein, nicht ausschließlich in der Freizeit geschehen.

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