Unsere neue Kreativdirektorin im Interview

mit Steph

Unsere neue Kreativdirektorin im Interview

mit Steph


1. Hallo Steph. Du bist seit kurzem die neue und erste Creative Direktorin bei hej!ROCKIT. Erzähle uns doch ein kleines bisschen über dich.

Tja wo fängt man da an? Ich komm ursprünglich aus Ravensburg. Nach den verschiedensten Agenturstationen, von knochentrockener Industriegüter B2B-Kommunikation, über klassisches Branding bis hin zu meinem Schwerpunkt rund um die Themen Bio, Lebensmittel, Naturkosmetik und Nachhaltigkeitskommunikation – im In- und Ausland (Köln, Shanghai, Zürich und die Metropole Schwäbisch Gmünd ;) – bin ich durch die Liebe in Ulm gelandet. Und wenn ich grade nicht zuhause oder in der Turmstraße bin, dann findet man mich entweder beim Wandern in den Bergen (mit der Liebe) oder mit meinem Pferd (die zweite Liebe) über die Ulmer Prärie galoppieren.


2. Wie bist du zu hej!ROCKIT gekommen?

Wie so oft hat der Zufall das so gewollt! Ich habe Tanja Riemann zufällig kennengelernt und uns war beiden sofort klar, dass wir uns in unserem Know-how mega gut ergänzen. Tanja mit ihrem strategischen Marketing Know-how von Procter & Gamble und ich mit meiner umfangreichen Kreationserfahrung. Zusammen bieten wir eine super Kombination, um Unternehmen im Marketing perfekt zu unterstützen.


3. Welche Ziele möchtest du bei hej!ROCKIT verfolgen?

hej!ROCKIT wächst. Und damit verbunden ist auch immer eine Weiterentwicklung in der Zusammenarbeit – intern, aber auch mit den Kunden. Mit meiner Erfahrung möchte ich dazu beitragen, dass wir nicht nur wachsen, sondern dabei auch noch besser werden.


4. Welche Qualitäten bringst du als Creative Director ins Team einer Markenagentur?

Meine größte Stärke ist vermutlich, dass ich zwar im Herzen Designer bin, aber sehr strategisch denken kann. So kann ich gut die Brücke zwischen Beratung und Kreation schlagen, denn nur wenn man als Kreativer die Aufgabe komplett versteht, kann richtig gute Kreation entstehen.


5. Wann ist ein Projekt in deinen Augen erfolgreich?

Ganz klar: Wenn der Kunde nicht nur zufrieden ist, sondern stolz auf das Resultat.


6. Woher nimmst du bei der Arbeit deine Inspiration? Hast du Design-Vorbilder?

Kunst ist für mich immer eine Inspirationsquelle. Künstlerische Arbeit setzt sich auf abstrakte Weise mit Themen auseinander und lässt einen die Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Was Design und Typographie angeht schaue ich viel an was aus England kommt. Progressives Design hat da eine große Tradition und so werden dort viele Trends in der Gestaltung gesetzt.


7. Was war bisher deine größte kreative Herausforderung? Und wie hast du sie gemeistert?

Die größte berufliche Herausforderung war bisher meine Zeit in Shanghai, China. Tatsächlich nicht mal nur aus kreativer Sicht. Die Zusammenarbeit in internationalen Teams, mit Kunden und Dienstleistern hat mir viel gebracht, um mit kulturellen Unterschieden umgehen zu können – auf Englisch, gemischt mit einer kleinen Prise Mandarin ;). Und auch über Design und Content muss man natürlich diverser nachdenken, wenn man für unterschiedliche internationale Märkte konzipiert. Die Lösung: Den Kunden früh einbinden und – wie immer – Sprechen hilft!


8. Was bedeutet Kreativität für dich und wie kitzelst du sie aus den Kollegen heraus?

Mich begeistern ungewöhnliche Blickwinkel auf ein Thema, denn damit erzielt man Aufmerksamkeit auch bei kleinen Budgets. Ich ermutige meine Kollegen vor allem am Anfang eines Projekts groß zu denken und sich erstmal nicht zu zensieren. Auch wenn in einer ersten Runde an Ideen nichts direkt Umsetzbares dabei ist, inspiriert das oftmals die anderen. Oder man findet sogar gemeinsam eine Möglichkeit, den Wildwuchs in Form zu bringen.


9. Warum ist Teamwork in einer Kreativagentur so wichtig?

Als Kreativer tendiert man dazu, sich in sein eigenes Werk zu verlieben. Durch Austausch und die kritische Auseinandersetzung haben Ideen die Chance, noch besser zu werden. Zudem profitiert jedes Projekt davon, wenn für die einzelnen Bestandteile Spezialisten verantwortlich sind. Kommunikation ist so vielfältig, da braucht es einfach Profis für die jeweiligen Fachgebiete.

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