Wie es sich in der Corona-Krise anfühlt als Unternehmerin und Geschäftsführerin

Wie es sich in der Corona-Krise anfühlt als Unternehmerin und Geschäftsführerin

Heute ist Mittwoch, der 1. April 2020. Wir leben jetzt praktisch 3 Wochen mit der Corona-Krise. Am Anfang war noch Ungläubigkeit zu spüren, großes Erstaunen über die strengen, seit dem 2. Weltkrieg nie mehr dagewesenen Regeln.

Homeoffice, digital arbeiten. Bis vor 3 Wochen oft noch „unmöglich" in Deutschland. Jetzt schon fast normal. Wir haben uns auf die Situation eingestellt. Allerdings wissen wir nicht, was noch kommt. Wir überlegen, dass es so lange nicht mehr weitergehen kann, dass es spätestens in 3-4 Wochen einen Exitplan geben muss. Aber wir wissen es nicht.

Wir schicken unsere Mitarbeiter in Kurzarbeit, weil unsere Kunden Aufträge stoppen, verschieben oder zumindest vorab erstmal keine neuen buchen. Bei hej!ROCKIT haben wir noch eine Pipeline und laufende Projekte. Aber wie lange noch?

In so einer Situation musst Du Dich wirklich fokusieren. Diese Woche ist es an der Zeit den Schalter umzulegen. Ja, man muss Entscheidungen treffen, um sein Unternehmen wirtschaftlich zu retten. Das heißt, dass man durchaus Mitarbeiter in die Kurzarbeit entlassen muss. Aber jetzt zeigt sich auch, wen und welches Know-how man braucht in seinem Unternehmen. Es zeigt sich auch, ob man seine Strategie und sein Angebot überarbeiten möchte oder sogar muss – um nach der Krise gut aufgestellt zu sein.

Wir haben morgen einen Kundentermin. Quasi Neukunde. Potential. Warum haben wir den Termin? Weil wir nicht aufgeben. Weil wir alles geben. Es ist jetzt 23:12 und ich habe die Präsentation nochmal angepasst. Aber wir haben den Termin auch weil wir gut sind. Und genau das sollten wir in der Krise nicht vergessen. Wir alle haben unser Know-how in den letzten Monaten aufgebaut, unsere Stärken gestärkt. Das war nicht umsonst.

Heute sage ich zu mir „Go & get it". It's now or never.

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