Woche 6 - Unternehmensführung in der Krise: Es liegt an uns!

Woche 6 - Unternehmensführung in der Krise: Es liegt an uns!

Ich sitze im Besprechungsraum eines mittelständischen Unternehmens. Der Inhaber erklärt mir gerade, dass wir das Projekt machen dürfen. Er sagt ich hätte enorm Glück, denn in 6 Monaten wird sich die Welt komplett verändert haben und hej!ROCKIT eventuell nicht mehr existieren. Er bespricht in aller Ausführlichkeit die kommende Arbeitslosigkeit und die negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft.

Nun... ich sehe das nicht so, dass wir Glück haben. Zu allererst hat niemand in der aktuellen Lage Glück ein Projekt zu bekommen. Glück hat man, wenn man Lotto spielt. Aber um aktuell ein Projekt an Land zu ziehen muss man hart arbeiten und innovativ sein. Zweitens weiß der Kunde genau, warum er in den Service von hej!ROCKIT investiert. Weil er erstklassige Leistung bekommt. Das haben wir nicht nur in den letzten Wochen bewiesen.

Ist das nicht komisch? Ich fühle mich unwohl nachdem wir den Deal abgeschlossen haben. Ich fühle weder Freude noch Triumph, was man definitv in der jetzigen Situation nach jedem Abschluss fühlen sollte. Wenn der Kunde glaubt, dass es hej!ROCKIT in 6 Monaten nicht mehr gibt, warum arbeitet er dann mit uns?

Aktuell begegnen wir vielen polarisierenden Situationen. Wir erleben Höhen, Tiefen und emotionale Momente. Aber eines ist sehr wichtig: Es liegt an uns, wie wir mit der Krise umgehen. Wir können unserer Kommunikation und Wortwahl etwas Negatives verleihen. Wir können uns dafür entscheiden die Risiken und Gefahren hervorzuheben. Aber hej! wir können dem Ganzen auch einen positiven Spin geben. Wir können dazu beitragen, dass sich andere besser fühlen. Es liegt an uns. 

Denken Sie an diese 5 Dinge in Ihrer aktuellen Kommunikation - besonders jetzt: in der Corona Zeit. 

1. Beglückwünschen und bestärken Sie andere für deren Engagement und Arbeit. Diese Menschen werden sich wohl in Ihrer Gegenwart fühlen. 
2. Benutzen Sie gewinnbringende Begriffe. Und wenn Sie negativ waren (was auch dazu gehört), dann neutralisieren Sie es. 
3. Stellen Sie sicher, dass am Ende das Positive im Raum steht und gewinnt. In jeder Besprechung, in jeder Unterhaltung.
4. Halten Sie Ausschau nach der Möglichkeit – dem Licht am Ende des Tunnels. Es ist da - manchmal muss man einfach etwas länger suchen. 
5. Danken Sie Ihrem Team, Ihren Dienstleistern. Jeder gibt sein Bestes. Besonders in der jetzigen Situation. Das soll so bleiben, denn das verdienen Ihre Kunden.

Jetzt ist es Zeit: Go out and get it! Es liegt an uns.

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